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Das Stellengesuch
Eine ausgezeichnete Möglichkeit selbst aktiv zu werden ist in Form von Stellengesuchen. Hier kann man beweisen, dass man leistungsbereit und motiviert ist. Zudem kann man sich von anderen Bewerbern abheben und macht auf sich aufmerksam.
Das klassische Stellengesuch
Wer ein solches aufgeben möchte, sollte darauf achten, dass er möglichst viele Informationenen in einem kurzen Text verpackt. Welche Informationen unbedingt in das Stellengesuch sollten sind folgende:
- wichtigste fachliche Qualifikationen
- berufliche Erfolge
- präzise Angabe was gesucht wird
- Alter und Geschlecht
Was man vermeiden sollte ist die Information zur derzeitigen Arbeitssituation. Ob arbeitslos oder im Arbeitsverhältnis spielt erst einmal keine Rolle. Man kann später im Vorstellungsgespräch immer noch nähere Informationen über die gegenwärige Lebenslage geben. Genauso unpassend ist die Formulierung "suche dringend" oder "zum baldmöglichsten Termin". Das klingt verzweifelt und schreckt Arbeitgeber eher ab.
Wähle das Medium mit Bedacht
Zuerst einmal aber gilt ein geeignetes Medium zu finden. Entweder man veröffentlicht sein Stellengesuch in einer lokalen oder überregionalen Zeitung, oder in einer Fachzeitung, einem Fachmagazin. Als lokale Zeitungen bieten sich an: Berliner Zeitung, Tagesspiegel, Kölner Stadtanzeiger, Stuttgarter Zeitung, Hannoversche Allgemeine, Mainzer Allgemeine Zeitung, Leipziger Volkszeitung, Westdeutsche Allgemeine bwz. Süddeutsche Zeitung. Die geeignetsten überregionalen Zeitungen sind die Frankfurter Allgemeine Zeitung und Die Welt.
Wählt man keine Zeitung für sein Stellengesuch, dann macht man sich auf die Suche nach der geeigneten Fachzeitung oder dem zur Branche passenden Fachmagazin. Da gibt es zum Beispiel Das Handelsblatt für Betriebs- und Volkswirte, die VDI-Nachrichten für Ingenieure, Werben & Verkaufen für Menschen in der Werbebranche, die Neue Juristische Wochenschrift für Juristen und die Textilwirtschaft für die Textilbranche. Für Mediziner und Geisteswissenschaftler eignet sich besonders gut Die Zeit.
Online ans Ziel
Auch hier gilt natürlich, dass der effektivste Weg nicht am Internet vorbei führt. Die klassischen Gesuche in den Gazetten mögen für den ein oder anderen von Erfolg gekrönt sein, aber die Mehrheit der Stellensuchenden wird heute im Internet fündig. Oder besser gesagt, man wird gefunden! Dazu musst du dir einen Account in einem Webportal anlegen und möglichst viel von dir preis geben.
In der Regel kann und sollte man seinen Lebenslauf hochladen, ein ansprechendes Profilfoto wählen und sich selbst kurz beschreiben. Auch die letzten Zeugnisse sollten zur Einsicht bereit gestellt werden, so dass Headhunter und Personaler einen Eindruck von einem Kandidaten bekommen können. Der Bewerbungsprozess wird quasi umgedreht, da Unternehmen bei dir anfragen lassen für ein Vorstellungsgespräch. eCareer bildet beispielsweise solch eine Schnittstelle zwischen Stellensuchenden und den Unternehmen. Für die Beschreibungen und schriftlichen Details zur Person gelten im wesentlichen die gleichen Grundsätze wie bei einem klassischen Stellengesuch:
Formuliere klar und verständlich! Benutze keine Wiederholungen! Sei möglichst spezifisch und präzise! Man möchte schließlich die Aufmerksamkeit des Personalchefs erhaschen. Es soll Interesse wecken und von Deinen Fähigkeiten überzeugen können.
Dafür stehen dir nur in einer Kleinanzeige nur wenige Zeilen zur Verfügung.
Hier ein gelungenes Beispiel:
PR-Berater
studierter Medienwissenschaftler (44 J.), 18 Jahre Berufserfahrung im Bereich Food & Beverages,
kreativ, engagiert, stressresistent, kompetent, kommunikativ,
frei ab 1.2., sucht neuen selbstständigen Aufgabenbereich im Berliner Raum.
Tel.: 0177-1234567
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