Archiv für die Kategorie ‘Karriere’

…sind Sie bereit für den Jobwechsel?

Aktuelle Studien zeigen, dass bei Fach- und Führungskräften die Unzufriedenheit mit dem Job wächst. Der Druck und die Angst vor Kündigungen steigen an. Mittlerweile stuft laut einer DGB-Studie jeder dritte Arbeitnehmer seine Arbeitsbedingungen als schlecht ein. Eine Studie der Leuphana Universität Lüneburg und der Personalberatung Hanseatisches Personalkontor ergab zudem, dass jeder Dritte das Betriebsklima als spürbar bis deutlich schlechter empfindet und knapp jeder Vierte schätzt seinen Arbeitsplatz  als sehr unsicher ein. Jeder Zehnte rechnet bereits fest damit, gekündigt zu werden.

Auch die Unzufriedenheit mit Vorgesetzten steigt. So gibt fast jeder zweite Arbeitnehmer an, dass sich der Arbeitgeber nur wenig bis gar nicht um die Interessen seiner Mitarbeiter bemüht. Dieser und andere Faktoren führen dazu, dass mehr als die Hälfte dieser Arbeitnehmer innerlich bereits gekündigt haben und nur noch ihre arbeitsvertraglich festgelegten Pflichten erfüllen.

Gleichzeitig sind deutlich weniger Menschen bereit, einen Jobwechsel anzugehen. Dies liegt unter anderem an der Krise und der damit verbundenen Angst eventuell am Ende ganz ohne Arbeit da zu stehen. Auch die Schwierigkeit, einen neuen Arbeitgeber richtig einschätzen zu können, das Risiko der Probezeit, der Verlust des Netzwerkes im Unternehmen und das notwendige neue Einarbeiten schreckt viele Arbeitnehmer davon ab, sich beruflich umzuorientieren.

Ein Jobwechsel ist jedoch auch eine große Chance. Unternehmen, die trotz Krisenzeiten einstellen, haben in der Regel wirklich Bedarf. Dementsprechend sicher und vielversprechend sind diese Positionen.  Gerade mittelständischen Unternehmen kommt die Krise zu Gute. Sie können Fach- und Führungskräfte für sich gewinnen, die sonst häufig internationale Konzerne vorgezogen hätten.

Besonders Spezialisten werden zunehmend gefragter. Aber auch diese sollten ihre Stärken und Schwächen im Bezug auf die Arbeitsanforderungen kritisch hinterfragen.  Zudem empfehlen Experten nicht zu warten, bis die Kündigungswelle im Unternehmen direkt bevorsteht. Ist erst einmal allgemein bekannt, dass ein Unternehmen stark Personal abbaut, werden Bewerbungen von dort eher mit Skepsis behandelt. Aber auch übereilte, weitgestreute Bewerbungen bringen oft nicht den gewünschten Effekt und gehen in der Masse unter. Eine Möglichkeit, sich von der Masse abzuheben, ist dabei die Selbstdarstellung über ein aussagekräftiges Profil in relevanten Business-Netzwerken. Auch das Pflegen bestehender und das Knüpfen neuer Kontakte zu Headhuntern und anderen Fach- und Führungskräften kann dabei von großem Vorteil sein.

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Jobsuche – Ein Fulltime-Job?

Was schätzen Sie, wie viel Zeit nötig ist, um einen neuen adäquaten Job zu finden? Eine Mittagspause oder mal ein Wochenende? Ein paar Stunden wöchentlich? Oder ist die Jobsuche an sich vielleicht sogar ein Fulltime-Job?

Die Praxis zeigt, dass Personaler zunehmend über mangelhafte Bewerbungen klagen – und zwar unabhängig von Position, Alter und Erfahrung der Bewerber. Dies führt zum einen bei Bewerbern zu Frust, wenn Sie eine Absage nach der anderen erhalten und auch den Personalern wird damit die Arbeit erschwert.
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Der Traumjob – Gibt es ihn überhaupt?

Wie bereits im vorherigen Blog-Eintrag beschrieben, bezeichnen laut aktueller Umfrage nur 8 Prozent der befragten Arbeitnehmer ihren aktuellen Job als ihren Traumjob. Ist es aber in der heutigen Zeit, in der viele Menschen froh sind, überhaupt einen Job zu haben, überhaupt legitim, von dem perfekten Job zu träumen? Und was macht den Traumjob überhaupt aus?

Erfolg und gesellschaftliches Ansehen? Anspruchsvolle Aufgaben? Spaß bei der Arbeit? Und nicht zu vergessen auch ein gutes Gehalt und trotzdem genug Freizeit für Freunde und Familie!
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Der Traumjob – bleibt er nur ein Traum?

Laut einer aktuellen Umfrage von Monster unter 3.580 Arbeitnehmern in Deutschland, Österreich und der Schweiz üben nur wenige Arbeitnehmer ihren Traumjob aus.

So gaben in Deutschland 92 Prozent der Befragten an, nicht ihrem Wunschjob nachzugehen. Als Grund dafür gab fast die Hälfte der Befragten finanzielle Aspekte an. 33 Prozent sind darüber hinaus der Meinung, keine Zeit für die Aneignung der nötigen Kenntnisse und Fähigkeiten zu haben. Weitere 10 Prozent meinen für die Ausübung ihres Traumjobs auf Unterstützung angewiesen zu sein. Lediglich 8 Prozent gaben an, ihren Traumjob bereits auszuüben.
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Akademikerinnen verdienen im ersten Job weniger als ihre männlichen Kollegen

Während sich das Bildungsniveau von Frauen und Männern angeglichen hat, gibt es hinsichtlich des Gehaltsniveaus nach wie vor große Unterschiede. Fünf Jahre nach dem Hochschulabschluss verdienen Akademikerinnen durchschnittlich 20 Prozent weniger Lohn als Akademiker des gleichen Jahrgangs. Zudem korreliert ein hoher Frauenanteil in einem Studienfach oder Beruf mit einem niedrigen Einkommen.
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