Online-Netzwerke: Wie viel gehört dem Arbeitgeber?

Immer mehr Arbeitnehmer nutzen soziale Netzwerke wie Xing, Twitter und Co. nicht mehr nur privat sondern auch beruflich. Nicht selten führt diese Vermischung jedoch zu Ärger mit dem Arbeitgeber. Aber wie weit darf der Arbeitgeber auf das soziale Netzwerk seiner Mitarbeiter im Internet überhaupt Einfluss nehmen? Darf er beispielsweise die Herausgabe aller beruflichen Xing-Kontakte verlangen, wenn der Arbeitnehmer das Unternehmen verlässt?

Oft lässt sich die private und berufliche Nutzung von Online-Netzwerken nicht sauber trennen und die Anzahl arbeitsrechtlicher Fälle, bei denen es um die Nutzung solcher Netzwerke geht, steigt deutlich. Häufig gibt es zu den Streitfällen aber noch keine gefestigte Rechtsprechung. Es liegt daher nahe, sich an Richtlinien der Offline-Welt zu orientieren.

Während ein Firmenlaptop beim Verlassen des Unternehmens abgegeben werden muss, kann kein Arbeitgeber verlangen, dass ein privater Laptop rausgegeben wird, nur weil dort die Geburtstage der wichtigsten Kunden gespeichert sind. Wurde ein beruflich genutzter Account in einem Online-Netzwerk also vom Unternehmen bezahlt, so hat das Unternehmen auch Anspruch auf Herausgabe aller geschäftlichen Kontakte, die der Account beinhaltet. Den Zugang zu einem privaten Account wird der Arbeitnehmer dagegen im Normalfall nicht weitergeben müssen.

Zunehmend setzt sich jedoch in der Rechtsprechung die Ansicht durch, dass auf dem privaten Laptop gespeicherte umfassende Kundeninformationen als Wettbewerbsverstoß gewertet werden können. Entsprechend können Arbeitnehmer dazu verpflichtet werden, berufliche Kontakte und Informationen rauszugeben, auch wenn diese in privat genutzten Online-Accounts liegen.

Da sich bislang noch keine umfassenden Richtlinien zur Rechtsprechung für solche Fälle durchgesetzt haben, wird empfohlen im Unternehmen sogenannte „Social-Media-Guidelines“ festzulegen. Diese sollen den Umgang mit sozialen Netzwerken im Internet regeln und u.a.von vornherein festlegen, ob und welche Informationen Mitarbeiter beim Verlassen des Unternehmens ihren Arbeitgebern überlassen müssen. Im Zweifelsfall profitieren von dieser Regelung beide Seiten, da bei einem eskalierenden Streit bislang oft noch nicht absehbar ist, wie das Arbeitsgericht entscheiden wird.

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…sind Sie bereit für den Jobwechsel?

Aktuelle Studien zeigen, dass bei Fach- und Führungskräften die Unzufriedenheit mit dem Job wächst. Der Druck und die Angst vor Kündigungen steigen an. Mittlerweile stuft laut einer DGB-Studie jeder dritte Arbeitnehmer seine Arbeitsbedingungen als schlecht ein. Eine Studie der Leuphana Universität Lüneburg und der Personalberatung Hanseatisches Personalkontor ergab zudem, dass jeder Dritte das Betriebsklima als spürbar bis deutlich schlechter empfindet und knapp jeder Vierte schätzt seinen Arbeitsplatz  als sehr unsicher ein. Jeder Zehnte rechnet bereits fest damit, gekündigt zu werden. weiterlesen

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Jobsuche – Ein Fulltime-Job?

Was schätzen Sie, wie viel Zeit nötig ist, um einen neuen adäquaten Job zu finden? Eine Mittagspause oder mal ein Wochenende? Ein paar Stunden wöchentlich? Oder ist die Jobsuche an sich vielleicht sogar ein Fulltime-Job?

Die Praxis zeigt, dass Personaler zunehmend über mangelhafte Bewerbungen klagen – und zwar unabhängig von Position, Alter und Erfahrung der Bewerber. Dies führt zum einen bei Bewerbern zu Frust, wenn Sie eine Absage nach der anderen erhalten und auch den Personalern wird damit die Arbeit erschwert. weiterlesen

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Der Traumjob – Gibt es ihn überhaupt?

Wie bereits im vorherigen Blog-Eintrag beschrieben, bezeichnen laut aktueller Umfrage nur 8 Prozent der befragten Arbeitnehmer ihren aktuellen Job als ihren Traumjob. Ist es aber in der heutigen Zeit, in der viele Menschen froh sind, überhaupt einen Job zu haben, überhaupt legitim, von dem perfekten Job zu träumen? Und was macht den Traumjob überhaupt aus?

Erfolg und gesellschaftliches Ansehen? Anspruchsvolle Aufgaben? Spaß bei der Arbeit? Und nicht zu vergessen auch ein gutes Gehalt und trotzdem genug Freizeit für Freunde und Familie! weiterlesen

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Der Traumjob – bleibt er nur ein Traum?

Laut einer aktuellen Umfrage von Monster unter 3.580 Arbeitnehmern in Deutschland, Österreich und der Schweiz üben nur wenige Arbeitnehmer ihren Traumjob aus.

So gaben in Deutschland 92 Prozent der Befragten an, nicht ihrem Wunschjob nachzugehen. Als Grund dafür gab fast die Hälfte der Befragten finanzielle Aspekte an. 33 Prozent sind darüber hinaus der Meinung, keine Zeit für die Aneignung der nötigen Kenntnisse und Fähigkeiten zu haben. Weitere 10 Prozent meinen für die Ausübung ihres Traumjobs auf Unterstützung angewiesen zu sein. Lediglich 8 Prozent gaben an, ihren Traumjob bereits auszuüben. weiterlesen

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