Masseur und medizinischer Bademeister & Masseurin und medizinische Bademeisterin

Berufsbild und Aufgaben:
Tätig sind Masseure und medizinische Bademeister vorwiegend in Krankenhäusern, Rehabilitationszentrenten, Massagepraxen, Altenheimen und auch in Wellnesshotels oder Saunen. Sie handeln nach ärztlicher Diagnose und behandeln nach den Rezepten die ihnen von den behandelnden Ärzten den Patienten ausgestellt worden sind. Sie führen also ein Heilhilfstätigkeit aus.
Zu den Aufgaben eines medizinischen Bademeisters gehören unter anderem das Anwenden üblicher Massagen (Ganzkörper-, Bindegewebs- und Reflexionsmassagen), das Anwenden von Lymphdrainagen, das Erstellen individueller Therapiepläne, das Durchführen von Bewegungstherapien und Wasseranwendungen und auch das Verabreichen von Packungen und Inhalationen.

Gehalt und Lohn:
Für die Ausbildung bekommt man keine Vergütung, man hat aber die Möglichkeit Bafög in Anspruch zu nehmen. Allerdings ist es während der Ausbildung auch nötig ein Praktikum zu absolvieren, sollte man dies im öffentlichen Dienst tun, ist es möglich einen Lohn für das Praktikum in Höhe 1.216 Euro pro Monat. Das Gehalt nach der Ausbildung variiert in den einzelnen Bundesländern stark. Der durchschnittliche Verdienst allerdings beträgt zwischen 1.000 bis 1.900 Euro brutto.

Ausbildung und Weiterbildung:
Wenn man sich für eine Ausbildung, Umschulung oder Weiterbildung als Masseur interessiert, sollte man gern mit Menschen umgehen und über ein hohes Maß an Einfühlungsvermögen verfügen. Man sollte keine Berührungsängste gegenüber anderen Menschen haben. Bei der Ausbildung zum Masseur und medizinischen Bademeister beziehungsweise zur Masseurin und medizinischen Bademeisterin handelt es sich um eine vollschulische Ausbildung, die zweieinhalb Jahre dauert. Sollte man sich für eine Ausbildung in dem Beruf als Masseur und medizinischer Bademeister entscheiden sollte man gute Noten in den Fächern Biologie, Chemie und Physik besitzen, weil gute Vorbildung in diesen Fächern einem später das Verständnis in diesem Beruf um einiges erleichtern wird. Zu den unterrichteten Fächern in der Berufsfachschule gehören Fächer wie Sozialkunde, Psychologie, Pädagogik und Soziologie genauso wie Physiologie, spezielle Krankheitslehre, Anatomie und Hygiene. Voraussetzungen für diesen Beruf ist der Hauptschulabschluss oder eine mindestens einjährige abgeschlossene Berufsausbildung in einem anderen Beruf, die Vollendung des 16. Lebensjahres und die Vorlage eines Gesundheitszeugnisses.
Auch eine Weiterbildung in diesem Beruf ist möglich indem man z. B. ein Studium zum Fachwirt im Sozial- und Gesundheitswesen ablegt.

Stellenangebote:
Eine Bewerbung um einen Ausbildungsplatz für diesen medizinischen Heilberuf ist direkt an die ausbildenden Berufsfachschule zu richten. Eine Bewerbungsvorlage für eine entsprechend gute Bewerbung ist im Internet ganz einfach ausfindig zu machen.
Nach Abschluss der Berufsausbildung kann die Jobsuche beginnen. Möchte man sich nicht gerade selbstständig machen, findet man durchaus einen Job in sämtlichen Krankeneinrichtungen oder Rehabilitationszentren.
Stellenangebote lassen sich einfach über das Internet, z. B. über das Portal der Bundesagentur für Arbeit ausfindig machen, oder auch direkt durch Stellenausschreibungen in den entsprechenden Einrichtungen.


Durchschnitts Bruttolohn Masseurin und medizinische Bademeisterin