Informationselektroniker & Informationselektronikerin Bürosystemtechnik

Berufsbild und Aufgaben:
Als Informationselektroniker installieren sie Unterhaltungselektronik bei Privatkunden oder in Betrieben. Sie warten und reparieren die Geräte (wie z.B. TV-Geräte, DVD Player, Computer, Monitore und Digitalkameras).
Desweiteren richten sie Zubehör und Programme ein. Sie stimmen die Hard- und Software entsprechend ab. Sie informieren die Kunden und unterstützen beim Umgang mit den Geräten.
Zu den Aufgaben gehört: Sie stellen Systeme und Geräte entsprechend auf, vernetzen und verbinden die Geräte und Systeme, installieren die Software, protokollieren Störungen und Fehlermeldungen, führen Verkaufs- und Beratungsgespräche, sorgen für eine entsprechende Instandhaltung, installieren und justieren Antennenanlagen, tauschen defekte Teile aus, führen Entstörungsmaßnahmen durch, beraten Kunden, testen Computerprogramme.
Folgende Kompetenzen erlernt man während der Ausbildung: Datennetzinstallation, Fernsehtechnik, Elektronik, Software- und Hardwareinstallation, Computer- und Informationstechnik, Kommunikation- und Nachrichtentechnik, PC Technik, Fernseh- und Radiotechnik, Anwender Support und Anwenderberatung, Arbeitsvorbereitung, Bild- und Tontechnik, Internet und Intranettechnik, Kundenberatung und Kundenbetreuung, Qualitätsprüfung und Qualitätssicherung, Software Engineering, Systemintegration, Wartung und Instandhaltung.

Gehalt und Lohn:
Das Einkommen hängt sehr stark von den Anforderungen ab. Dazu kommen die Berufserfahrung und die Verantwortlichkeit.
Zu dem monatlichen Gehalt kommen noch Zulagen und teilweise Sonderzahlungen (z.B. Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld und je nach Betrieb auch vermögenswirksame Leistungen) dazu.
Das Gehalt beträgt für diesen Beruf 2.400 bis 2.800 Euro im Monat.

Ausbildung und Weiterbildung:
Ein Ausbildungsplatz zum Informationselektroniker wird bundesweit angeboten und richtet sich nach der Handwerksordnung. Eine Ausbildung dauert insgesamt 3,5 Jahre und hat Schwerpunkte im Bereich Bürosystemtechnik sowie Geräte- und Systemtechnik.
Die Voraussetzung für den beruflichen Erfolg ist, sich ständig weiterzubilden und sein Wissen auszubauen.
Wer internationale Berufserfahrung sammeln möchte, kann bei entsprechender Vorlage einer Bewerbung eine Arbeit im Ausland bekommen. Hierbei lassen sich internationale Qualifikationen erwerben. Bei der Erstellung einer Bewerbung sind die örtlichen Job- und Arbeitsagenturen behilflich.
Wer sich als Informationselektroniker für eine Anpassungsweiterbildung interessiert, hat ein breit gefächertes Angebot von der Nachrichtentechnik bis hin zur Computertechnik. Außerdem findet man Angebote von Kursen und Lehrgängen im Bereich der Fertigung, Montage und im Kundendienst.

Stellenangebote:
Als Informationselektroniker hat man vorzugsweise einen Job in der Datentechnik oder bei einem Unternehmen der Unterhaltungselektronik. Darüber hinaus können auch Stellenangebote bei Büromaschinenherstellern oder im Einzelhandel zur Verfügung stehen. Bei der Jobsuche bieten sich auch Beschäftigungsmöglichkeiten bei Rundfunkveranstaltern oder Softwarehäusern an.